Wymiana z Schwalmgymnasium w Schwalmstadt

przez LO XII
200H

W dn. 15-19.06.2015 r. gościliśmy w naszej Szkole grupę młodzieży
z Schwalmgymnasium w Schwalmstadt (Hesja).
Była to rewizyta w ramach polsko-niemieckiej wymiany młodzieży.
Pierwsza część wymiany odbyła się w kwietniu br.

Program pobytu 15 dziewcząt i chłopców wraz z nauczycielami: p. Dorothee Huxhold i p. Frankiem Sauerwaldem wypełniły: poznanie szkoły, udział w lekcjach, zwiedzanie najciekawszych miejsc naszego miasta
(nasi uczniowie świetnie odegrali tu rolę przewodników),
relaks w Ogrodzie Japońskim i Zoologicznym, 2-dniowa wycieczka do Krakowa
i poruszająca lekcja historii w Muzeum Auschwitz-Birkenau.

Wymianę ze szkołą w Schwalmstadt prowadzimy już od 2002 roku.
Kolejna – za 2 lata, bo w przyszłym roku zapraszamy uczniów do  Kehl (Badenia- Wirtembergia)
do wzięcia udziału w wymianie z naszą 2. szkołą partnerską w Niemczech – Einstein Gymnasium.

 

Bericht von der Schüleraustauschfahrt nach Wroclaw/Polen vom  14.6. – 20.6.15

Der Schüleraustausch mit dem XII. Lyzeum in Wroclaw kam auf Grund eines privaten Kontakts zu Stande.
Herr Enke, der Vater unserer Kollegin Frau Schimmelpfennig, hatte vor Jahren seine ehemalige Schule in Wroclaw besucht und dort Kontakt zur Deutschlehrerin Jadwiga Banska aufgenommen. Durch Vermittlung von Frau Schimmelpfennig kam es zu einem Besuch von Frau Banska und einer Kollegin in Schwalmstadt, bei dem der  Schüleraustausch verabredet wurde. Diese persönliche und private Kontaktaufnahme (viele im Lehrerkollegium und auch ehemalige Schülerinnen erinnern sich noch an den Besuch von Herrn Enke)
hat sich als Gewinn erwiesen. Der Austausch findet  bereits seit zwölf Jahren  statt.

Die Schülerinnen und Schüler, die an der Fahrt teilgenommen haben, stammen  aus den Grundkursen  Geschichte der Q2. Die polnischen Partnerschüler kommen aus verschiedenen Deutschgruppen der gleichen Jahrgangsstufe. Sie lernen Deutsch als erste oder zweite Fremdsprache.

Die Vorbereitung der deutschen Schüler fand im Unterricht und an einem Informationsabend statt.
Der historische Hintergrund wurde z.B. in Referaten von den Schülern erarbeitet.

Die Verständigung erfolgte auf Deutsch, zum Teil auch auf Englisch mit den Schülern,
die Deutsch als zweite Fremdsprache lernen.

Die Schüler waren in Gastfamilien untergebracht. Dadurch wurden sie mit dem polnischen Familienleben, polnischer Esskultur (Essenszeiten, regionale Spezialitäten),
Arbeitsleben und Arbeitszeiten der Eltern vertraut gemacht.

Einen weiteren Zugang zu polnischem Alltagsleben ermöglichten die Hin- und Rückreise mit einem polnischen Linienbus und der Aufenthalt auf dem riesigen Wroclawer Busbahnhof.

Der Einblick in das polnische Schulleben war zeitbedingt nur kurz, aber intensiv. Der Schulweg (z.T. längere Bahnfahrt oder Fahrt mit der Straßenbahn) und einige Unterrichtsstunden einschließlich Pause, Aufenthalt im Club, der Cafeteria und auf dem Schulhof  und eine gemeinsame Unterrichtsstunde wurden von den Schülern intensiv erlebt. Großes Interesse herrschte auch bei dem mehrstündigen Stadtrundgang durch Wroclaw,
bei dem wir von unseren polnischen Partnerschülern geführt wurden.

Die Besichtigung von Sehenswürdigkeiten wie der Aula Leopoldina und der Jahrhunderthalle (Weltkulturerbe) vertiefte den Eindruck von der Offenheit und dem multikulturellen Leben der Stadt Wroclaw.
Neu im Programm war ein Besuch des Zoo mit dem neu gebauten Afrkarium.

Besonders wichtig war die Fahrt nach Krakow mit der Übernachtung in einem Jugendhotel. Hier gab es eine ausführliche Stadtführung, während der die Schüler den Wawel, die alte Universität, die Marienkirche mit dem Altar von Veit Stoss und den alten jüdischen Stadtteil Kazimierz kennenlernten,
und einen Besuch im neuen unterirdischen Stadtmuseum.  Beim Besuch von Auschwitz bekamen die Schüler einen tiefen Eindruck von den Schrecken der Nazizeit.

Abschließend sei festzuhalten, dass die Auseinandersetzung mit der deutsch-polnischen Geschichte vor Ort viel emotionaler und dadurch viel intensiver erlebt werden kann als nur in der Schule. Das Erfassen der Tragik in der Geschichte beider Völker, der Respekt vor der Aufbauleistung der Polen, das Knüpfen individueller Freundschaften, der unbeschwerte Umgang der Jugendlichen untereinander, das Entdecken gemeinsamer Interessen, die Freude auf Gegenbesuche der polnischen Partner,
dies sind die Elemente, die diesen Schüleraustausch geprägt haben.

Dorothee Huxhold

 

Wiersz Ady Jołkiewicz  i jej partnerki z wymiany Kim Marie Hahn.

Wir haben uns kennengelernt
Und das machte uns viel SpaB
Krakau und Breslau waren schoen zu sehen.
Jetzt wir muessen Aufwiedersehen sagen
Sich verabschieden ist schwer,
Aber das ist nicht das Ende.
Wir hatten eine lustige Zeit
Und das ist der Start von neuem Abenteuer.

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